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Wohnungszuweisung


Können sich Ehegatten bei der Trennung nicht einigen, wer in der ehemals gemeinsamen Wohnung bleiben darf, können sie beim Familiengericht einen Antrag im Rahmen eines Wohnungszuweisungsverfahrens stellen. Die Wohnungszuweisung erfolgt dann, wenn eine andere Lösung für den Ehegatten, der den Antrag stellt, unzumutbar wäre.

Mit der Scheidung kann das Gericht auch unabhängig von Härtegründen entscheiden, wer die Ehewohnung weiter allein nutzen darf.

Eine befristete Wohnungszuweisung kann das Familiengericht ebenso nach dem Gewaltschutzgesetz aussprechen. Das Gewaltschutzgesetz gilt auch für Beteiligte, die nicht verheiratet sind bzw. nur in einer Wohngemeinschaft leben. Auch diese Verfahren werden bei den Familiengerichten geführt.

Die Wohnungszuweisung kann ohne Rechtsanwalt beantragt werden. Die Rechtsantragsstelle des Amtsgerichts kann Ihnen hierbei helfen. Oft - gerade im Rahmen des Gewaltschutzgesetzes - erfolgt die Wohnungszuweisung im Rahmen eines Eilverfahrens.

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